Achter Vortrag

GA 128/1911-03-28/p033 ·1911-03-28 · original (original)
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Wir haben also gesprochen über die Wirkungen von Metallen, Salzen und Pflanzen. Es ist nun nicht angezeigt, in unseren Betrachtungen noch auf weitere Arten der Bekämpfung von Unregelmäßigkeiten oder Störungen im menschlichen Organismus einzugehen, nicht so sehr deshalb, weil die Zeit zu kurz ist, sondern in der Hauptsache, weil sich Theosophen am besten fernhalten von all den Gebieten, die heute in den Streit der Parteien hineingezogen werden. Das, was bis jetzt aufgezählt worden ist, gehört nicht dem Streit der Parteien an; man kann es einfach aufnehmen, und dann wird man schon die Richtigkeit einsehen; oder aber die Menschen halten es eben für reinen Unsinn, für Phantasterei. Das macht nichts. Denn da müßte man als Theosoph überhaupt schweigen, wenn man alle Dinge nicht sagen wollte, die von den Menschen als Unsinn angesehen werden. Wenn wir aber die Einwirkungen tierischer Substanzen auf den Menschen untersuchen wollten, so würden wir in den Streit der Parteien hineinkommen und man könnte dann meinen, Theosophie wolle sich einmischen in diesen Streit, der sich abspielt zwischen den Vorkämpfern und den Bekämpfern der Heilmethoden auf dem Gebiete des Tierischen. Und es kann niemals Aufgabe des Theosophen sein, sich in solche fanatischen Streitigkeiten zu mischen, denn dann würden wir Gefahr laufen, den objektiven allgemein-menschlichen Standpunkt zu verlassen.

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