Vierter Vortrag

GA 129/1911-08-21/p013 ·1911-08-21 · original (original)
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Nun, wir wissen ja für die äußere Erdenentwickelung, daß der Christus in dem Leibe des Jesus von Nazareth inkarniert war drei Jahre der Erdenentwickelung. Wir wissen, daß das eine einmalige Inkarnation war, denn eine ähnliche Inkarnation war nicht vorhanden vorher und wird nicht da sein nachher. Dasjenige, was da der Christus getan hat, indem er sich drei Jahre lang zum Bewohner eines physischen Menschenleibes gemacht hat, war notwendig für die Menschen auf der Erde, die einmal als sinnlich-irdische Wesen den Christus auch als ein sinnlich-irdisches Wesen unter sich haben sollten. Der Christus aber in seiner ihm eigenartigen Wesenheit ist darin nicht etwa beschlossen, daß er in der Hülle des Jesus von Nazareth drei Jahre war, sondern er ist der Führer und Lenker auch aller Wesenheiten der höheren Hierarchien. Er ist ein umfassendes kosmisches, universelles Wesen, und gerade so, wie er in die Menschheitsentwickelung eintrat durch das Mysterium von Golgatha, so gab es auch Ereignisse für die Wesenheiten der höheren Hierarchien, das heißt, der Christus wurde etwas im Laufe der Zeit für alle diese Wesenheiten der höheren Hierarchien.

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Cite: GA 129/1911-08-21/p013 · edition original