Die Weltentwicklung und der Mensch

GA 13/l04/p042 · original (original)

Dass der Mondkörper von dem Sonnenkörper ausgesondert wird, dies hat zur Folge, dass sich der erstere zu dem letzteren so verhält, wie einstmals der Saturnkörper zu der ganzen umliegenden Weltenentwicklung. Der Saturnkörper war aus dem Leibe der «Geister des Willens» (der Throne) gebildet. Aus seiner Substanz strahlte in den Weltenraum zurück alles, was die in der Umgebung befindlichen oben angeführten geistigen Wesenheiten erlebten. Und die Rückstrahlung erwachte durch die folgenden Vorgänge allmählich zu selbständigem Leben. Darauf beruht ja alle Entwicklung, dass erst aus dem Leben der Umgebung selbständige Wesenheit sich absondert; dann in dem abgesonderten Wesen sich die Umgebung wie durch Spiegelung einprägt und dann dies abgesonderte Wesen sich selbständig weiter entwickelt. — So auch sonderte sich der Mondenkörper vom Sonnenkörper ab und strahlte zunächst das Leben des Sonnenkörpers zurück. Wäre nun nichts anderes geschehen, so hätte man es mit folgendem Weltenprozesse zu tun. Es gäbe einen Sonnenkörper, in welchem diesem Körper angepasste geistige Wesenheiten in dem Wärme- und Luftelemente ihre Erlebnisse hätten. Diesem Sonnenkörper stünde ein Mondenkörper gegenüber, in welchem andere Wesen mit dem Wärme-, Luft- und Wasserleben sich entfalteten. Der Fortschritt von der Sonnenverkörperung zu der Mondenverkörperung bestünde darin, dass die Sonnenwesen ihr eigenes Leben von den Mondenvorgängen aus wie im Spiegelbilde vor sich hätten und so dasselbe genießen könnten, was ihnen während der Sonnenverkörperung noch unmöglich war.

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Cite: GA 13/l04/p042 · edition original