Die Weltentwicklung und der Mensch
Der eigentlichen Mondenentwicklung ging eine Vorbereitung voran. Es fand eine Wiederholung der Saturn- und Sonnenentwicklung in einer gewissen Art statt. Nun kann man nach der Wiedervereinigung von Sonne und Mond ebenso in der Zeit des Abflutens zwei Epochen voneinander unterscheiden. Während derselben treten sogar physische Verdichtungen bis zu einem gewissen Grade ein. Es wechseln also geistig-seelische Zustände des Sonnen-Mondengebildes mit physischen ab. In solchen physischen Epochen erscheinen die Menschenwesen und auch die Wesen der niederen Reiche so, wie wenn sie in steifen, unselbständigen Gestalten das vorbildeten, was sie später, in der Erdenzeit, in selbständigerer Art werden sollen. Man kann also von zwei vorbereitenden Epochen der Mondenentwicklung sprechen und von zwei andern während der Zeit des Abflutens. Es können solche Epochen «Kreisläufe» genannt werden. In dem, was den zwei vorbereitenden Epochen folgt und denen des Abflutens vorangeht, also in der Zeit der Mondabspaltung, wird man auch drei Epochen unterscheiden können. Die mittlere ist die Zeit der Menschwerdung der «Söhne des Lebens». Ihr geht eine solche voran, in der sich alle Verhältnisse auf dieses Hauptereignis hin zuspitzen; und es folgt eine andere, die als ein Einleben und Ausgestalten in den neuen Schöpfungen zu bezeichnen ist. Damit trennt sich die mittlere Mondenentwicklung wieder in drei Epochen, was mit den zwei vorbereitenden und den zwei abflutenden sieben Mondenkreisläufe gibt. Es darf somit gesagt werden, dass die ganze Mondenentwicklung in sieben Kreisläufen abfließt. Zwischen diesen Kreisläufen liegen Ruhepausen. Es ziehen sich zum Beispiel die Sonnenwesen nach und nach von ihrer Wirksamkeit auf dem Monde zurück. Für sie beginnt eine Zeit, die nach außen als ihre Ruhepause erscheint, während auf dem Monde selbst noch rege selbständige Tätigkeit herrscht. So erstreckt sich die Tätigkeitsepoche der einen Wesensart in die Ruhepause der andern vielfach hinein. Wenn man solches in Rechnung zieht, dann kann man von einem rhythmischen Steigen und Sinken der Kräfte in Kreisläufen sprechen. Ja es sind ähnliche Abteilungen auch noch innerhalb der sieben angedeuteten Mondenkreisläufe zu erkennen. Man kann dann die ganze Mondenentwicklung einen großen Kreislauf, einen Planetenlauf nennen; dann die sieben Abteilungen innerhalb eines solchen «kleine» Kreisläufe und die Glieder dieser wieder «kleinere» Kreisläufe. Diese Gliederung in siebenmal sieben Abteilungen ist auch schon bei der Sonnenentwicklung bemerkbar und auch während der Saturnepoche angedeutet. Doch muss man berücksichtigen, dass die Grenzen zwischen den Abteilungen schon bei der Sonne und noch mehr beim Saturn verwischt sind. Diese Grenzen werden immer deutlicher, je weiter die Entwicklung gegen die Erdenepoche zu fortschreitet.