{"corpus":"steiner","locus":"GA 13/l04/p061","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Am Ende der Zwischenzeit treten die an den Entwicklungsvorgängen auf Saturn, Sonne und Mond beteiligten Wesenheiten mit neuen Fähigkeiten auf. Die über dem Menschen stehenden Wesen haben sich durch ihre vorhergehenden Taten die Fähigkeit errungen, den Menschen so weiter zu entwickeln, dass er während der auf die Mondenzeit folgenden Erdenzeit eine Bewusstseinsart in sich entfalten kann, welche um eine Stufe höher steht als das Bilderbewusstsein, das ihm während der Mondenzeit eigen war. Nun muss aber der Mensch erst vorbereitet werden, zu empfangen, was ihm gegeben werden soll. Er hat während der Saturn-, Sonnen- und Mondenentwicklung den physischen Leib, den Lebensleib, den Astralleib in sein Wesen eingegliedert. Aber diese Glieder seines Wesens haben nur diejenigen Fähigkeiten und Kräfte erhalten, welche sie befähigen, für ein Bilderbewusstsein zu leben; ihnen fehlen noch die Organe und die Gestalt, durch welche sie eine Welt von sinnlichäußeren Gegenständen wahrnehmen können, wie das für die Erdenstufe das entsprechende ist. Wie die neue Pflanze nur das entfaltet, was im Keime, der von der alten herrührt, veranlagt ist, so treten im Beginne der neuen Entwicklungsstufe die drei Glieder der Menschennatur mit solchen Formen und Organen auf, dass sie nur das Bilderbewusstsein entfalten können. Sie müssen zum Entfalten einer höheren Bewusstseinsstufe erst vorbereitet werden. — Dies geschieht in drei Vorstufen. Innerhalb der ersten wird der physische Leib auf eine solche Höhe gehoben, dass er in den Stand kommt, die notwendige Umgestaltung anzunehmen, die einem Gegenstandsbewusstsein zugrunde liegen kann. Es ist dies eine Vorstufe der Erdenentwicklung, die man als Wiederholung der Periode auf einer höheren Stufe bezeichnen kann. Denn es wird von höheren Wesenheiten während dieser Periode wie während der Saturnzeit nur am physischen Leib gearbeitet. Ist der letztere mit seiner Entwicklung genügend weit fortgeschritten, so müssen alle Wesenheiten erst wieder in eine höhere Daseinsform übergehen, bevor auch der Lebensleib fortschreiten kann. Der physische Leib muss gleichsam umgegossen werden, um bei seiner Wiederentfaltung den höher gebildeten Lebensleib aufnehmen zu können. Nach dieser, einer höheren Daseinsform gewidmeten Zwischenzeit tritt eine Art Wiederholung der Sonnenentwicklung auf höherer Stufe ein, zur Ausgestaltung des Lebensleibes. Und wieder nach einer Zwischenzeit tritt ein Ähnliches für den Astralleib in einer Wiederholung der Mondenentwicklung ein.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Die Weltentwicklung und der Mensch","site_heading":null,"date":null,"location":null,"word_count":357,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/13/l04/p061","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["AP1972","RSP1969"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/13/l04/p061"},{"lang":"en","edition":"RSP1969","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/13/l04/p061"},{"lang":"en","edition":"AP1972","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":false,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/13/l04/p061?edition=AP1972","paragraph_aligned":true}]}