Die Weltentwicklung und der Mensch
Die Folge dieser Vorgänge war, dass der Mensch in ein anderes Verhältnis zu den Sonnengeistern kam, als ihm vorbestimmt war durch die Erden-Mondgeister. Diese wollten den Spiegel seines Bewusstseins so entwickeln, dass im ganzen menschlichen Seelenleben der Einfluss der Sonnengeister das Beherrschende gewesen wäre. Diese Vorgänge wurden durchkreuzt und im Menschenwesen der Gegensatz geschaffen zwischen dem Sonnengeist-Einfluss und dem Einfluss der Geister mit unregelmäßiger Mondenentwicklung. Durch diesen Gegensatz entstand im Menschen auch das Unvermögen, die physischen Sonnenwirkungen als solche zu erkennen; sie blieben ihm verborgen hinter den irdischen Eindrücken der Außenwelt. Das Astralische im Menschen, erfüllt von diesen Eindrücken, wurde in den Bereich des «Ich» gezogen. Dieses «Ich», welches sonst nur den ihm von den «Geistern der Form» verliehenen Funken des Feuers verspürt hätte und in allem, was das äußere Feuer betraf, sich den Geboten dieser Geister untergeordnet hätte, wirkte nunmehr auch durch das ihm selbst eingeimpfte Element auf die äußeren Wärme-Erscheinungen. Es stellte dadurch ein Anziehungsband her zwischen sich und dem Erdenfeuer. Dadurch verstrickte es den Menschen mehr, als das ihm vorbestimmt war, in die irdische Stofflichkeit. Während er vorher einen physischen Leib hatte, der in seinen Hauptteilen aus Feuer, Luft und Wasser bestand und dem nur etwas wie ein Schattenbild von Erdsubstanz beigesetzt war, wurde jetzt der Leib aus Erde dichter. Und während vorher der Mensch mehr als ein feinorganisiertes Wesen über dem festen Erdboden in einer Art schwimmend-schwebender Bewegung war, musste er nunmehr «aus dem Erdenumkreis» herabsteigen auf Teile der Erde, die schon mehr oder weniger verfestigt waren.