Die Weltentwicklung und der Mensch

GA 13/l04/p094 · original (original)

Was auf diese Art zur atlantischen Menschheit gelangte, kam auf dem Umwege durch die Eingeweihten. Aber auch die andere Menschheit erhielt durch das luziferische Prinzip besondere Fähigkeiten, indem durch die hohen kosmischen Wesenheiten das zum Heil verwandelt wurde, was sonst zum Verderben hätte werden können. Eine solche Fähigkeit ist die der Sprache. Sie wurde dem Menschen zuteil durch seine Verdichtung in die physische Stofflichkeit und durch die Trennung eines Teiles seines Lebensleibes vom physischen Leib. In den Zeiten nach der Mondentrennung fühlte sich das Gruppen-Ich verbunden. Doch verlor sich dieses gemeinsame Bewusstsein, welches Nachkommen mit Vorfahren verband, allmählich im Laufe der Generationen. Die späteren Nachkommen hatten dann nur bis zu einem nicht weit zurückliegenden Vorfahren die innere Erinnerung; zu den früheren Ahnen hinauf nicht mehr. In den Zuständen von Schlafähnlichkeit nur, in denen die Menschen mit der geistigen Welt in Berührung kamen, tauchte nun die Erinnerung an diesen oder jenen Vorfahren wieder auf. Die Menschen hielten sich dann wohl auch für eins mit diesem Vorfahren, den sie in ihnen wiedererschienen glaubten. Dies war eine irrtümliche Idee von der Wiederverkörperung, welche namentlich in der letzten atlantischen Zeit auftauchte. Die wahre Lehre von der Wiederverkörperung konnte nur in den Schulen der Eingeweihten erfahren werden. Die Eingeweihten schauten, wie im leibfreien Zustand die Menschenseele von Verkörperung zu Verkörperung geht. Und sie allein konnten die Wahrheit darüber ihren Schülern mitteilen.

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Cite: GA 13/l04/p094 · edition original