Der Christus-Impuls im historischen Werdegang

GA 130/1911-09-19/p033 ·1911-09-19 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Neue Zeiten zogen heran, als der Johannes den Christus verkündete. Von neuen Zeiten, denen gegenüber es nötig ist, dass unser Sinn sich ändere, von solchen neuen Zeiten dürfen wir auch heute in gewissem Sinne sprechen. Unbeschadet der großen Kulturmittel, die kommen werden in der äußeren Welt, soll des Menschen Sinn sich so ändern, dass seine Seele etwas übrig hat auch für das Hineinblicken in die geistige Welt, die in einer neuen Art sich verkünden wird gerade in der Zeit, in der wir leben. Ob hier in diesem Leben etwas davon sichtbar sein wird, ob an der Pforte des Todes oder bei der neuen Geburt - wir werden nicht nur sehen diese neue Welt, sondern aus dieser neuen Welt heraus wirken. Und das Beste, was oft in uns ist, das kommt dadurch zur Auswirkung, dass von den Pforten des Todes her, aus der anderen Welt, Wesenheiten diese Kräfte in uns senden. Und diese Kräfte werden auch wir senden dürfen, wenn wir durch die Pforte des Todes so schreiten, dass wir uns hier dasjenige erwerben, was wir als notwendige Änderung für unsere Zeit erkennen und wovon ich mir gestattet habe, Ihnen heute etwas zu sagen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/130/1911-09-19/p033.json
Cite: GA 130/1911-09-19/p033 · edition original