Das rosenkreuzerische Christentum

GA 130/1911-09-27/p023 ·1911-09-27 · original (original)
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Der Graf von Saint Germain ist im achtzehnten Jahrhundert die exoterische Wiederverkörperung von Christian Rosenkreutz gewesen. Nur wurde dieser Name auch andern Personen beigelegt, sodass nicht alles, was in der äußeren Welt da oder dort über den Grafen von Saint Germain gesagt wird, auch für den wirklichen Christian Rosenkreutz gelten kann. Heute ist Christian Rosenkreutz wiederverkörpert. Von den Ausstrahlungen seines Ätherleibes ging die Inspiration aus für das Werk der H.P. Blavatsky «Die entschleierte Isis». Es war auch der Einfluss des Christian Rosenkreutz, der unsichtbar auf Lessing gewirkt hat und der ihn zu der Schrift über «Die Erziehung des Menschengeschlechts» (1780) inspirierte. Infolge der steigenden Flut des Materialismus wurde es immer schwerer, im Sinne des Rosenkreuzertums zu inspirieren. Im neunzehnten Jahrhundert kam dann die Hochflut des Materialismus. So konnte vieles nur in sehr gebrochenen Strahlen gegeben werden. 1851 wurde von Widenmann das Problem der Unsterblichkeit der Seele im Sinne der Reinkarnation gelöst. Seine Schrift wurde preisgekrönt. Schon gegen 1850 schrieb Droßbach vom psychologischen Standpunkt aus im Sinne der Reinkarnation.

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