Die Ätherisation des Blutes. Das Eingreifen des Ätherischen Christus in die Erdenentwicklung

GA 130/1911-10-01_02/p011 ·1911-10-01 · original (original)
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Dieses Vorstellungsleben ist etwas, was dem äußeren, materialistisch denkenden Menschen als etwas Unwirkliches erscheint. Nicht wahr, wie oft hört man den Gedanken aussprechen: Ach, Vorstellungen und Gedanken sind ja nur Vorstellungen und Gedanken! Man will darauf hinweisen, dass, wenn man ein Stück Brot oder Fleisch in die Hand nimmt, dies eine Realität ist, dass ein Gedanke aber nur ein Gedanke ist. Man meint, Gedanken könne man nicht essen, sie seien daher nicht real, wirklich, es sind «nur» Gedanken. Warum sind es aber nur Gedanken? Aus dem Grunde, weil das, was der Mensch seine Gedanken nennt, sich zu dem, was Gedanken eigentlich sind, verhält wie ein Schattenbild zu einer Sache selber. Wenn Sie da eine Blume haben und Sie schauen ihr Schattenbild, so weist das Schattenbild auf die Blume, auf die Wirklichkeit hin. So ist es auch mit den Gedanken. Es ist so, dass das menschliche Denken das Schattenbild ist von Vorstellungen und Wesenheiten, die in einer höheren Welt sind: in dem, was man den Astralplan nennt. Und richtig stellen Sie sich eigentlich das Denken vor, wenn Sie sich hier - es ist das nicht ganz richtig, sondern schematisch gezeichnet - das menschliche Haupt vorstellen. In diesem Haupte sind die Gedanken, die ich hier durch Striche darstellen will. Aber diese Gedanken, die im Haupte sind, stellen wir uns als lebendige Wesen — hier auf dem Astralplane - vor. Da wirken die verschiedenartigsten Wesen, da wimmelt es nur so von Vorstellungen und Handlungen, die ihr Schattenbild in den Menschen hineinwerfen, und diese Vorgänge spiegeln sich ab im menschlichen Haupte als das Denken. Es ist eine richtige Vorstellung, wenn Sie sich denken: Von Ihrem Haupte gehen fortwährend Strömungen in den Astralplan, und diese sind die Schatten, die das Gedankenleben in Ihrem Haupte vermitteln. (Siehe Schema Seite 93.)

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Cite: GA 130/1911-10-01_02/p011 · edition original