Intimitäten des Karma
Ich habe Ihnen geschildert die erste Schule des Christian Rosenkreutz; denn dieser Dreizehnte ist diejenige Individualität, die wir als Christian Rosenkreutz bezeichnen. In jener Inkarnation starb er sehr bald, hatte nur ein kurzes Erdendasein. Er wurde im vierzehnten Jahrhundert wiedergeboren und lebte damals ein Leben, das über hundert Jahre währte. Da kamen in ihm wieder zum Vorschein alle diejenigen Dinge, die sich im dreizehnten Jahrhundert in ihm gebildet hatten. Damals, im dreizehnten Jahrhundert, hatte er ein kurzes, dann im vierzehnten Jahrhundert ein langes Leben. Die erste Hälfte des Letzteren benützte er zu großen Reisen, um aufzusuchen die verschiedenen Kulturstätten Europas, Afrikas, Asiens, um kennenzulernen, was in ihm damals im dreizehnten Jahrhundert aufgegangen war. Dann kam er wieder nach Europa zurück. Einige von denen, die ihn im dreizehnten Jahrhundert auferzogen hatten, waren wiederverkörpert, andere gesellten sich hinzu. Es wurde damals diejenige Strömung insbesondere eingeleitet, die man die rosenkreuzerische nennt. Und immer kam Christian Rosenkreutz in den mannigfaltigsten Verkörperungen wieder.
Cite:
GA 130/1912-02-09/p016 · edition original