Intimitäten des Karma

GA 130/1912-02-09/p019 ·1912-02-09 · original (original)
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Im Jahre 1900, am 12. August, war eine Persönlichkeit gestorben, die nur nicht genug gewürdigt wird: Solowjow. Er hatte einen solchen Ätherleib, dass er weithin strahlend wirkte. Aber der Kopf, der Intellekt, war, obwohl Solowjow ein großer Philosoph ist, nicht so weit wie die Seele. Groß und schön ist sein Denken, aber seine bewusste Philosophie war durchaus nicht so viel wert, als was er in seiner Seele trug. Das wurde bis zu seinem Tode durch den Kopf beeinträchtigt, und so empfand man das als okkulten Einfluss unharmonisch. Und als er tot war und das Gehirn sich getrennt hatte und der Ätherleib in der Ätherwelt weiterstrahlte, war er von seinem Denken befreit, war er von diesem nicht mehr berührt und strahlte in einer ganz wunderbaren Weise.

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Cite: GA 130/1912-02-09/p019 · edition original