Intimitäten des Karma
Christian Rosenkreutz hat die kurzen Zwischenzeiten zwischen den Inkarnationen immer dazu benützt, die Seelen, von denen er wusste, dass sie reif sind, gerade in die von ihm angesponnene Geistesrichtung hineinzurufen. Er hat sich sozusagen zwischen seinen Toden und Geburten damit beschäftigt, die für seine Strömung reifen Geister in einer gewissen Weise zu erwählen. Nun müssen aber auch die Menschen, wenn sie achtgeben lernen, imstande sein zu erkennen, wodurch ihnen Christian Rosenkreutz ein Zeichen gibt, dass sie sich zu seinen Erwählten zählen dürfen. Dieses Zeichen kommt in das Leben zahlloser Menschen der Gegenwart hinein, nur achtet man solcher Zeichen nicht. Aber unter den scheinbar ganz zufälligen Ereignissen gibt es solche, namentlich ein solches für viele, das geradezu anzusehen ist als eines, das anzeigt, er habe denjenigen, dem es gegeben wird, für reif befunden zwischen Tod und Geburt. Hier auf dem physischen Plane zeigt er es an. Die Marke des Christian Rosenkreutz kann dieses Ereignis genannt werden.
Cite:
GA 130/1912-02-09/p022 · edition original