Erster Vortrag

GA 132/1911-10-31/p009 ·1911-10-31 · original (original)
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Wenn man das Ich in seiner wahren Wesenheit erfassen und so vor sich hinstellen könnte wie den äußeren physischen Leib, und wenn man die Umgebung, von der das Ich so abhängt, wie der physische Leib von dem abhängt, was von außen durch die Augen gesehen, durch die Sinne sonst wahrgenommen werden kann, wenn man ebenso die Umgebung des Ich suchen könnte, wie man im physischen Reich die Umgebung in den Wolken, Bergen und so weiter hat -— wenn man das ebenso suchen wollte für das Ich, wovon das Ich abhängt, wie zum Beispiel der physische Leib abhängt von seinen Nahrungsmitteln -, so käme man zu einer Weltcharakteristik, zu einem Weltentableau, heute noch, das gleichsam imprägniert unsere sonstige Umgebung, unsichtbar drinnensteckt und das gleich ist dem Weltentableau des alten Saturn. Das heißt, wer das Ich in seiner Welt kennenlernen will, der muß sich eine solche Welt vor Augen stellen können, wie die alte Saturnwelt war. Diese Welt ist verdeckt, ist eine übersinnliche Welt für den Menschen. Der Mensch könnte sie auch in dem heutigen Grade seiner Entwickelung durchaus nicht ertragen. Sie ist ihm durch den Hüter der Schwelle zugedeckt, damit sie zunächst vor ihm verborgen bleibe, und es gehört ein gewisser Grad spiritueller Entwickelung dazu, um einen solchen Anblick aushalten zu können.

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Cite: GA 132/1911-10-31/p009 · edition original