Erster Vortrag
Wenn wir eines oder das andere mitnehmen, können wir uns nicht verlieren und können nicht sozusagen abstürzen in den unendlichen Abgrund, wenn wir der schauervollen Leere zunächst gegenüberstehen. Wenn wir uns nun dieser schauervollen Leere nähern mit den anderen Vorbereitungen, welche uns durch die verschiedenen Mittel gegeben sind, wie es zum Beispiel in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» ausgeführt ist und in dem, was sich weiter darauf aufbaut, und eindringen in die geistige Welt, in eine Welt, aus der alles heraus ist, was unser Gemüt erschüttern, was unsere Vorstellung erfassen kann, wenn wir uns einleben in diese Welt, dann lernen wir, indem wir uns sozusagen einstellen auf das Saturndasein, zunächst Wesenheiten kennen, jetzt aber nicht etwas, was ähnlich schaut dem Tierreich, Pflanzenreich oder Mineralreich, sondern Wesenheiten - es ist ja eine Welt, in der keine Wolken sind, auch kein Licht ist, in der es auch ganz tonlos ist —, aber wir lernen kennen Wesenheiten, und zwar jene Wesenheiten lernen wir kennen, die in unserer Terminologie genannt werden die Geister des Willens oder die Throne. Diese Geister des Willens — sie lernen wir gerade so kennen, daß es wie eine richtige Gegenständlichkeit für uns wird, man könnte sagen: ein wogendes Meer des Mutes.
Cite:
GA 132/1911-10-31/p014 · edition original