Dritter Vortrag

GA 132/1911-11-14/p006 ·1911-11-14 · original (original)
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Wenn der Mensch im äußeren Leben irgend etwas tut, irgend etwas vollzieht, so liegt dem in der Regel sein Willensimpuls zugrunde. Was der Mensch tut, sei es nun eine Handbewegung oder sei es die größte Tat, überall liegt ein Willensimpuls zugrunde. Von diesem geht dann alles übrige aus, was zu einer Tat, zu einer Verrichtung des Menschen führt. Der Mensch wird nun zunächst sagen: zu einer starken, kräftigen Tat, die, sagen wir, viel Heil und Segen bringen soll, gehöre ein starker Willensimpuls, und zu einer weniger bedeutsamen Tat gehöre ein schwacher Willensimpuls. Und im allgemeinen wird der Mensch zu der Annahme geneigt sein, daß von der Stärke des Willensimpulses die Größe der Tat abhängt.

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