Dritter Vortrag

GA 132/1911-11-14/p013 ·1911-11-14 · original (original)
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Nun liegt alledem, was wir für die luziferischen und ahrimanischen Wesenheiten ein solches Zurückbleiben nennen, etwas viel Tieferes zugrunde, was uns zwar schon auf dem alten Saturn entgegentritt, aber dort so schwer erkennbar, daß wir kaum in irgendeiner Sprache Worte finden könnten, um das, was da zugrunde liegt auf dem alten Saturn, zu charakterisieren. Wenn wir dagegen zum alten Sonnendasein vorschreiten, können wir es ganz deutlich charakterisieren, wenn wir den heute zuerst beschriebenen Begriff der Resignation, des Verzichts ins Auge fassen. Denn allem solchen Zurückbleiben von Wesenheiten, allem solchen Hereinwirken durch das Zurückbleiben liegt zugrunde Resignation oder Verzicht höherer Wesenheiten. So können wir sehen, daß folgendes auf der Sonne auftritt. Wir haben gesagt, daß die Throne, die Geister des Willens, Opfer darbringen den Cherubim. Diese Opfer bringen sie — wie wir das letzte Mal gesehen haben - nicht nur während der Saturnzeit dar, sondern sie setzen sie fort während der Sonnenzeit. So daß wir auch da im Bilde bekommen haben: die Throne, die Geister des Willens, opfernd den Cherubim. Und in der Opferung liegt das eigentliche Wesen aller in der Welt existierenden Wärme- oder Feuerverhältnisse.. Während der Sonnenzeit können wir nun deutlich das folgende bemerken, wenn wir in der Akasha-Chronik zurückschauen: die Throne opfern, verbleiben bei ihrer Opfertätigkeit; so daß wir die opfernden Throne haben, haben auch eine Anzahl von Cherubim, zu denen wir das Opfer aufsteigen sehen, indem sie das, was aus dem Opfer fließt, die Wärme, in sich aufnehmen. Aber eine Anzahl von Cherubim vollzieht etwas anderes: sie verzichten auf das Opfer, nehmen nicht an die Opferung. Daher müssen wir das Bild, das wir das letzte Mal vor unsere Seele treten ließen, noch etwas ergänzen.

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Cite: GA 132/1911-11-14/p013 · edition original