Sechster Vortrag

GA 137/1912-06-08/p010 ·1912-06-08 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Ich bitte Sie jetzt, einmal diese Arme und Hände zu betrachten. Sie setzen sich an den Kopf so an, daß wir in den Armen und Händen vorgebildet finden, ganz auffällig vorgebildet finden, was wir im unteren Menschen als die Oberschenkel kennen, was wir als Unterschenkel und Füße haben. Wenn Sie die Tierreiche betrachten, so tritt Ihnen ja in einer auffälligen Weise die Gleichheit derjenigen Organe, die jetzt genannt worden sind, die beim Menschen in Armen und Beinen verschieden sind, entgegen; und Sie werden gerade dann Wichtigstes über den Menschen denken können, wenn Sie auch diesen Unterschied von Armen und Händen und Beinen und Füßen bei dem Menschen gegenüber demjenigen bei den Tieren, die dem Menschen am allernächsten stehen, näher betrachten und darüber nachdenken.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/137/1912-06-08/p010.json
Cite: GA 137/1912-06-08/p010 · edition original