Sechster Vortrag

GA 137/1912-06-08/p028 ·1912-06-08 · original (original)
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Betrachten wir jetzt das zweite. Das zweite ist etwas, wovon wir sagen müssen, daß es gerade dadurch, daß es die beiden Zwillinge so hat, daß sie nach beiden Seiten als höchst ungleiche Zwillinge ausgebildet sind, seine Verbindung mit der äußeren Welt hat nach der einen Seite nur mit dem Kopfe, nur mit dem, was der Kopf macht, denn es erkennt in dem Kopfe; nach der anderen Seite, insofern als der Mensch ein bewegliches Wesen ist, welches geht und diesen Gang von innen heraus dirigieren kann. Es wird endlich auch mit der Außenwelt verbunden durch die Reproduktionsorgane, durch die der physische Fortgang der Menschen vorhanden ist. So daß wir sagen können: Ohne diesen mittleren Menschen, das heißt, wenn dieser mittlere Mensch nicht diese drei Glieder hätte, nämlich dasjenige, was als Zwillinge nach den beiden Seiten und durch die Reproduktionsorgane vorhanden ist, wäre keine Verbindung vorhanden mit der äußeren Welt. — Dadurch, daß der Mensch diese drei Glieder in seinem mittleren Organismus hat, steht er auf der einen Seite mit dem Erdenprozeß in Verbindung, auf der anderen Seite mit der Fortentwickelung des Erdenmenschen, mit der Generationsfolge und der Ablösung des einen Geschlechts durch das andere.

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Cite: GA 137/1912-06-08/p028 · edition original