Siebenter Vortrag

GA 137/1912-06-09/p026 ·1912-06-09 · original (original)
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Sehen Sie, diese bedeutungsvolle Tatsache, daß dieser mittlere Mensch eigentlich eine Wirkung des Sonnenlichtes ist, drückt sich darin aus, wenn der okkultistische Aspirant hellseherisch wird, das heißt, nicht bloß ein Traumbewußtsein, sondern ein hellseherisches Bewußtsein entwickelt, daß, während beim Träumen Bilder entstehen, die innere Unregelmäßigkeiten ausdrücken, beim hellseherischen Aspiranten die Bilder, die er empfängt, das ausdrücken, was die Sonne in dem mittleren Menschen tut; das ganz Ordentliche, Regelmäßige zunächst, was die Sonne an dem mittleren Menschen tut. Wenn der okkultistische Aspirant hellseherisch wird und in ihm auflebt die Wahrnehmung seines regelmäßigen eigenen Inneren, dann steht er vor dem flutenden Licht, dann hat er um sich das flutende Licht. Wie die Bilder von den inneren Unregelmäßigkeiten den Träumenden umgeben, so umgeben flutende Lichterscheinungen denjenigen, welcher okkultistischer Aspirant ist; es ist zunächst die Wahrnehmung der Sonnenwirkung in seinem eigenen Inneren, die bei ihm auftritt.

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Cite: GA 137/1912-06-09/p026 · edition original