Achter Vortrag

GA 137/1912-06-10/p005 ·1912-06-10 · original (original)
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Aber auf der anderen Seite hat das wieder eine Schwierigkeit. Wenn man von inneren Seelenerlebnissen ausgeht und durch seine okkulte Entwickelung dahin gelangt, von diesen inneren Seelenerlebnissen aus hineinzuschauen in die geistige Welt, dann dauern die Eindrücke der geistigen Welt verhältnismäßig sehr lange. Mit anderen Worten: Wenn jemand rein durch innere Seelenerlebnisse es dahin bringt, über die Schwelle zu kommen und einzutreten in die geistige Welt, dann erlebt er geistiges Schauen, und er kann sich gewissermaßen Zeit lassen, die Dinge anzuschauen, weil sie eine verhältnismäßig lange Zeit hindurch dauern. Das ist also, man möchte sagen, das Nützlichere, das Bequemere, wenn man von den inneren Seelenerlebnissen ausgeht. Aber es hat eben die vorhin charakterisierten Nachteile. Es bewahrt einen nicht davor, luziferische und ahrimanische Einflüsse als solche nicht richtig einzuschätzen, nicht richtig zu erkennen. Tatsächlich darf gesagt werden, meine lieben Freunde, den Luzifer und den Teufel merken die Leute am allerwenigsten, wenn sie von dem inneren Seelenleben ausgehen.

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