Vierter Vortrag

GA 138/1912-08-28/p009 ·1912-08-28 · original (original)
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Nun gehört es zur Initiation, daß das, was in den verborgenen Untergründen der Seele liegt an Daseinselementen, schon während des Sinneslebens heraufgeholt und zum Bewußtsein gebracht wird. Das geschieht zum Teil durch die Mittel, welche geschildert sind in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?», indem aus den Untergründen der Seele Erlebnisse ins Bewußtsein heraufgehoben werden, die gleichsam als ein verdichtetes, verstärktes Seelenleben herauskommen. Und dieses verdichtete, verstärkte Seelenleben, wovon man sonst nichts weiß, kann hinübergehen in die geistige Welt. Daher bereitet man sich durch Meditationen, Konzentrationen, durch das, was im «Hüter der Schwelle» genannt ist das «gedankenkräftige Verhalten der Seele», darauf vor, etwas mit hinüberzunehmen in die geistige Welt, etwas dort drüben sein zu können. Was geschieht denn aber mit dem, was man abgelegt hat?

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