Fünfter Vortrag

GA 138/1912-08-29/p018 ·1912-08-29 · original (original)
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Denken Sie sich diesen Wunsch, dieses Gefühl in der Welt erlebt. Es ist nur noch nicht so genau ausgedrückt, sondern wir müssen zu einer anderen Charakteristik noch kommen, müssen es noch mit etwas anderem verbinden, wenn der Ausdruck genau sein soll. Wenn man dieses Gefühl an das menschliche Sinnensein heranbringen will, so charakterisiert man mit Anklängen an die Sinneswelt. Aber ich habe ja gesagt, dort oben ist alles Wesenheit, und man kann gar nicht anders davon sprechen. Man hat aber noch nicht ganz recht, wenn man sagt, daß alles Wesenheit wäre. Wenn man in der Sinneswelt von einem Wunsche ergriffen ist, so kann man sich sagen: Ach, könntest du dir doch diesen einen Punkt sichern. Wenn man von den höheren Welten in Wirklichkeit spricht, muß man sagen, man fühlt sich von einem Wesen hingedrängt, und das wirkt in einem und bewirkt in einem, daß man sich so ausdrückt, daß man hinein will in diesen Punkt. Wenn man einen solchen Wunsch verstanden hat - sich diesen Punkt zu sichern, konzentriert zu sein in der Zeitlichkeit - als einen Impuls, der von einem Wesen gegeben wird in der Welt - nur so kann es sein -, so hat man den Einfluß des luziferischen Wesens in der Welt erfaßt.

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Cite: GA 138/1912-08-29/p018 · edition original