{"corpus":"steiner","locus":"GA 138/1912-08-30/p003","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Aus den bisher gehaltenen Vorträgen wird Ihnen vielleicht ersichtlich geworden sein, wie nötig es ist, seine Vorstellungen beweglich, wandelbar zu machen, wenn eine richtige Charakteristik von den verschiedenen Welten, von denen man sprechen kann und von denen das Sinnensein, unsere gewöhnliche Sinneswelt doch nur die eine ist, entgegengenommen werden soll. Aus vielem Gesagten kann Ihnen hervorgehen, daß man geradezu eine andere Sprache menschlicher Vorstellungen sprechen muß, wenn man von der einen Welt in die andere den Übergang herbeiführen will. Das ist die eine Seite der Sache. Aber es gibt eine andere Seite der Sache: daß alle diese Welten wieder zusammenwirken und daß in der einen Welt immer gewissermaßen der Abglanz, die Hineinwirkungen der übrigen Welten wahrzunehmen sind. In jeder Welt hat man es damit zu tun, daß einem die Erscheinungen und Wesenheiten dieser Welt selbst entgegentreten und dann wieder alles dasjenige, was von den anderen Welten in diese besondere Welt hineinwirkt. Dieses alles muß sorgfältig berücksichtigt werden, wenn man verstehen will, was die Geheimnisse der Initiation sind, welches die Beziehungen des Augenblickes zur Ewigkeit, des Lebensdunkels zum Geisteslichte sind. Es gibt - wie Sie dargestellt finden in «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» - gewisse Regeln, gewisse Anweisungen, welchen sich die Seele unterwerfen kann, um den Aufstieg in die übersinnlichen Welten zu bewirken. Solche Regeln sind selbstverständlich nicht nur nützlich, sondern demjenigen unentbehrlich, der wirklich die ersten oder die weiteren Schritte der Initiation unternehmen will. Aber insbesondere in unserer Zeit muß auf eines aufmerksam gemacht werden.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Sechster Vortrag","site_heading":null,"date":"1912-08-30","location":null,"word_count":247,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/138/1912-08-30/p003","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/138/1912-08-30/p003"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/138/1912-08-30/p003","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}