Vierter Vortrag

GA 139/1912-09-18/p037 ·1912-09-18 · original (original)
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Sokrates steht ebenso in der Verstandes- oder Gemütsseelenzeit darinnen. Er appelliert an die einzelne Individualität des Menschen, an das, was erst in unserem fünften Kulturzeitalter recht herauskommen kann. Er hat hereinzunehmen in einer noch abstrakten Form die Bewußtseinsseelenzeit in die Zeit der Verstandes- oder Gemütsseele. Buddha bewahrt das Vorhergehende. Daher erscheint das, was er verkündet, wie ein wärmendes, leuchtendes Licht. Sokrates nimmt herein, was für ihn Zukunft ist, was das Charakteristikon der Bewußtseinsseelenzeit ausmacht. Daher erscheint es in seiner Zeit wie ein Nüchternes, wie ein bloß Verstandesmäßiges, wie ein Trockenes.

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