Fünfter Vortrag
Solche Worte tönen aus diesen uralten Zeiten zu uns herüber. Wir geben uns diesen Worten hin. Was müssen wir bei unbefangener Betrachtungsweise diesen Worten gegenüber empfinden? Gewisse Dinge sind darin gesagt. Wir haben gesehen, daß Krishna über sich selber etwas sagt; wir haben gesehen, daß über den Weltengott und über die Weltenursache Dinge gesagt werden. Aus dem Ton der Erkenntnisse, wie sie hier ausgesprochen werden, sind Dinge gesagt worden, die niemals größer, niemals bedeutsamer gesagt worden sind; und man weiß, daß sie niemals größer und bedeutsamer gesagt werden könnten. Das heißt, es ist da etwas in die Menschheitsentwickelung hereingestellt, was so, wie es ist, stehenbleiben muß, was so aufgenommen werden muß, was zu einem Abschluß gelangt ist. Und wo immer man über diese Dinge später gedacht hat, man hat vielleicht nach den Methoden der späteren Zeiten in bezug auf dieses oder jenes geglaubt, es in klarere Begriffe zu fassen, es in der einen oder anderen Weise zu modifizieren, aber besser hat man es deshalb nicht gesagt, niemals. Und wollte gerade über diese Dinge irgend jemand etwas Besseres sagen, so würde es vermessen sein.
Cite:
GA 139/1912-09-19/p015 · edition original