Das Leben Zwischen Dem Tode Und Einer Neuen Geburt I

GA 140/1912-11-26/p019 ·1912-11-26 · original (original)
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Unsere Wanderung zwischen dem Tod und einer neuen Geburt geht noch weiter. Von der Erde aus haben wir die Kraft gehabt, namentlich durch moralische und religiöse Seelenverfassung, uns sozusagen hineinzuleben in die Wesenheiten, mit denen wir zusammen waren auf der Erde, und dann in die Wesenheiten der höheren Hierarchien. Aber diese Kraft erlahmt allmählich, wird immer dämmerhafter und dämmerhafter, und das Wesentliche, was uns bleibt, ist eigentlich die Kraft, die wir saugen auf der Erde aus dem Mysterium von Golgatha, daß wir uns zurechtfinden in der Sonnensphäre. Dafür tritt ein neuer Lichtträger in der Sonnensphäre auf, den wir kennenlernen müssen in seiner urkräftigen Eigenart. Das Verständnis für den Christus bringen wir uns von der Erde mit; damit wir uns aber weiter entwickeln können, weiter hinauf in das Weltenall von der Sonnensphäre in die Mars-Sphäre hinein, dazu ist notwendig, daß wir — und das können wir einfach dadurch, daß wir Menschenseelen sind —, daß wir den zweiten Thron erkennen, der sozusagen neben dem Christus-Thron in der Sonne sich befindet, von dem aus wir das andere Wesen kennenlernen, das jetzt mit dem Christus uns weiterleitet: den Luzifer. Wir lernen jetzt Luzifer kennen, und durch das, was er uns an Kräften zu geben in der Lage ist, können wir die Weiterwanderung durch die Mars-, Jupiter- und Saturnsphäre machen.

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Cite: GA 140/1912-11-26/p019 · edition original