Das Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt I

GA 140/1912-11-26/p020 ·1912-11-26 · original (original)
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Und immer weiter kommen wir in den Weltenraum, in immer dauernder Vergrößerung. Es tritt nun in der Tat, wenn wir uns so über die Saturnsphäre hinausbewegen, etwas ein, was unseren Bewußtseinszustand etwas ändert. Wir geraten gleichsam in eine Art von kosmischer Dämmerung — man kann nicht sagen kosmischen Schlafes, aber kosmischer Dämmerung. Dadurch können aber gerade erst recht die Kräfte des gesamten Weltalls auf uns hereinwirken. Von allen Seiten wirken dann die Kräfte auf uns, und wir nehmen Kräfte des ganzen Kosmos in uns auf. Es gibt also, indem wir uns da hinausgedehnt haben, eine Zeit zwischen dem Tod und einer neuen Geburt, wo in unser Wesen wie von allen Seiten die Kräfte des ganzen Kosmos hereinkommen, wie von allen Sternen die Kräfte hereinkommen in unser Wesen. Dann beginnen wir uns zusammenzuziehen, kommen wieder durch die verschiedenen Sphären herein bis zur Venus-Sphäre, ziehen uns zusammen, kleiner und kleiner werdend, bis die Zeit kommt, wo wir uns wiederum mit einem irdischen Menschenkeim verbinden können.

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