Das Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt I

GA 140/1912-11-26/p022 ·1912-11-26 · original (original)
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Diese zwei Dinge werden zusammengefaßt, zusammengepaßt, könnten wir sagen: die Anpassung an den gesamten Kosmos und an unser früheres Karma. Daß wir auch an unser früheres Karma angepaßt sind — was aber in Harmonie treten muß mit dem Kosmos —, das trat mir bei den Untersuchungen der letzten Monate in außerordentlich merkwürdiger Weise entgegen in einzelnen Fällen — das sage ich ausdrücklich -, in einzelnen Fällen; ich will nicht ein allgemeines Gesetz damit aussprechen. Wenn ein Mensch stirbt, also durch die Pforte des Todes geht, dann stirbt er unter einer gewissen Sternenkonstellation. Und diese Sternenkonstellation ist in der Tat wesentlich für sein weiteres Seelenleben insofern, als sie sich in einer gewissen Weise abdrückt in sein Seelenwesen und als Abdruck wirklich bleibt. Und es bleibt das Bestreben in dieser Seele, mit dieser Sternenkonstellation wiederum hereinzukommen bei der neuen Geburt, wiederum gerecht zu werden den Kräften, die man aufgenommen hat im Todesmoment, wiederum hereinzukommen in dieser Sternenkonstellation. Und da ist es interessant: Wenn man so versucht die Sternenkonstellation herauszubekommen für einen menschlichen Tod, so stimmt die Sternenkonstellation der späteren Geburt in hohem Maße überein mit der Sternenkonstellation des früheren Todes. Nur muß man berücksichtigen, daß ein anderer Fleck der Erde es ist, auf dem der Mensch geboren wird, der dieser Sternenkonstellation entspricht. So wird der Mensch in der Tat dem Kosmos angepaßt, fügt sich hinein in ihn, und es gibt so in der Seele eine Art von Ausgleich zwischen dem individuellen und dem kosmischen Leben.

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Cite: GA 140/1912-11-26/p022 · edition original