Das Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt I

GA 140/1912-11-26/p028 ·1912-11-26 · original (original)
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Auf die Erkenntnis des Wesens kommt es an, kommt es gar sehr an zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Die größte Gefahr ist vorhanden, den Luzifer mit dem Christus zu verwechseln in der Sonnensphäre, weil beide dieselbe Sprache sprechen, dieselbe Lehre auf der Sonne lehren und wir dieselben Worte von ihnen vernehmen, wenn wir von Worten da sprechen dürfen. Auf das Wesen kommt es an. Daß dieses oder jenes Wesen dieses oder jenes Wort spricht, darauf kommt es an, nicht auf den Lehrgehalt; denn das, was als reale Kräfte durch die Welt pulsiert, das ist das Wesentliche. Und in den höheren Welten und vor allem in dem, was in die irdischen Sphären hineinspielt, verstehen wir die Worte erst richtig, wenn wit wissen, von welchem Wesen die betreffenden Worte kommen. Niemals erkennen wir an dem Inhalt der Worte die Höhe eines Wesens, sondern dadurch, daß wir den ganzen Welten-Zusammenhang kennenlernen, in den ein Wesen hineingestellt ist. Das können wir ganz genau bestätigt sehen an dem Wort von der Göttergleichheit der Menschen, an dem Hereintönen des Luzifer und Christus in das Dasein.

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Cite: GA 140/1912-11-26/p028 · edition original