Einiges über die Technik des Karma im Leben nach dem Tode

GA 140/1912-12-15/p008 ·1912-12-15 · original (original)
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Nun, durch eine solche Umrahmung, wie sie hier geschaffen ist, können wir alles dasjenige, was wir hier betrachten, fortdauernd mit einem Gefühl begleiten, das uns sozusagen intimer macht mit den geistigen Welten, recht intim macht mit den geistigen Welten. Und diese Intimität mit den geistigen Welten muß uns zukommen von all dem, was wir sonst betrachten. Daher dürfen wir einen gewissen Wert auf eine solche Umrahmung legen, dürfen immer mehr uns hineinleben in das, was uns eine solche Umrahmung sein kann. Da blicken wir nach allen Seiten in solcher Umrahmung und fühlen da, sagen wir, die Gewalt von Licht und Farben, die für uns zu Offenbarungen werden desjenigen, was in der geistigen Welt ist. Gewiß kann das, was wir zu sagen haben, auch aufgefaßt werden in den trivialen, schrecklichen Räumen, die schon einmal in der Gegenwart überall sind; aber warm, so recht warm kann unsere Seele bei den spirituellen Betrachtungen nur werden, wenn wir solche Umrahmungen haben. Daß wir sie auch hier in Bern nach Ablauf des ersten Jahrfünfts unseres Arbeitens in dieser Weise haben können, das dürfen wir bezeichnen als ein gutes Karma, welches unsere Arbeit begleitet und segnet. Und so wollen wir denn bei jeder solchen Gelegenheit, wie dieses zweifache Fest heute eine ist, eingedenk sein der Bedeutung dessen, was Geisteswissenschaft, was geistige Erkenntnis dem Menschen der neueren Zeit sein kann und sein soll.

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