Zwischen Tod und neuer Geburt

GA 140/1913-01-21/p004 ·1913-01-21 · original (original)
Record: listeners' notes. This text is a newspaper's or a listener's report of the lecture, not a transcript. The wording is the reporter's: do not quote it as Steiner's own words. Evidence: «Hörernotizen». The unit's own header line in the edition served.

Als ich das letzte Mal hier vor Ihnen sprechen durfte, berührte ich in einer kurzen Weise jenen bedeutungsvollen Abschnitt im menschlichen Leben, der verfließt zwischen Tod und neuer Geburt. Es geht nicht an, diesen Abschnitt im menschlichen Leben so zu behandeln, als ob er für das physische Leben gleichgültig sei. Wir müssen uns klar sein darüber, daß die Kräfte unseres Lebens nicht allein aus der Welt kommen, in welcher wir uns mit unserer physischen Leiblichkeit befinden, sondern daß die Kräfte unseres Lebens ganz wesentlich aus den überphysischen Welten kommen, denen wir allein angehören zwischen Tod und Geburt. Und wir können im Grunde genommen nur wissen, wie es sich hier verhält, wenn wir uns Vorstellungen bilden können von dem Leben zwischen Tod und Geburt.

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