Vom Durchgang Des Menschen Nach Dem Tode Durch Die Sphären Des Kosmos

GA 140/1913-03-12/p009 ·1913-03-12 · original (original)
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Man muß zum Beispiel berücksichtigen, daß ein jedes Charakterisieren so, als ob der Tote sich abgeschlossen an einem Ort befände, als ob der Tote so abgeschlossen wäre wie ein im physischen Leibe Lebender, nie ganz richtig ist, weil in der Tat das Erleben nach dem Tode geradeso wie das Erleben innerhalb der Initiation ein Heraustreten aus dem Leibe ist, verbunden mit einer Verbreiterung des ganzen Seelenwesens. Und wenn wir eben eine Seele verfolgen, die angekommen ist bei der Mondensphäre, wie wir sagen, so ist in der Tat, wenn wir leiblich begrenzen wollten, der Leib dann im Grunde genommen die Ausbreitung der Erlebnismöglichkeit. Es dehnt sich dieser Leib aus über eine ganze Sphäre, die dann äußerlich begrenzt wird von dem Kreis der Mondenbahn. Der Mensch wächst in der Tat geistig zur Riesengröße; er wächst in die Sphären hinein, und die Sphären der Abgeschiedenen sind nicht in dem Sinne auseinander wie irdische Menschen, sondern sie stecken räumlich ineinander. Das Getrenntsein voneinander beruht darauf, daß die Bewußtseine voneinander getrennt sind; so daß man ganz ineinanderstecken kann, ohne voneinander zu wissen.

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