Das Leben nach dem Tode

GA 140/1913-05-13/p008 ·1913-05-13 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Hier auf Erden stehen wir sozusagen auf einem Punkt der Erdoberfläche da und haben unsere Organe in uns, während wir die Himmelskörper außer uns haben. Nach dem Tode ist es gerade umgekehrt. Der Mensch wächst dann zu einer kosmischen Größe. Wenn er bis zur Mondsphäre gewachsen ist, dann wird der Mond, das Geistige, was zum Monde gehört, ein Organ in ihm und wird dasselbe für ihn nach dem Tode, was hier auf Erden das Gehirn für uns als physische Menschen ist. So wird jeder Planetenkörper ein Organ für uns nach dem Tode, je nachdem wir zu ihm hinwachsen. Es wird die Sonne für uns zum Herzen. So wie wir hier das physische Herz in uns tragen, tragen wir dann den geistigen Teil der Sonne in uns. Der Unterschied besteht nur darin, daß wir hier als physische Menschen erst dann vollkommene Menschen sind, wenn wir nach der Embryonalentwickelung schon gleich all unsere Organe ausgebildet haben; sie sind sozusagen alle gleichzeitig da. Nach dem Tode erhalten wir diese Organe allmählich, eins nach dem anderen. In dieser Hinsicht sind wir, äußerlich betrachtet, dann ganz ähnlich einem Pflanzenwesen, das auch seine Organe nacheinander ausbildet. Ein Organ zum Beispiel, das sich vergleichen läßt mit unseren Lungen und unserem Kehlkopf, erhalten wir auf dem Mars und so weiter.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/140/1913-05-13/p008.json
Cite: GA 140/1913-05-13/p008 · edition original