Neunter Vortrag

GA 141/1913-03-04/p004 ·1913-03-04 · original (original)
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Wie gesagt, man konnte oft und oft und kann auch heute noch in weiten Kreisen diese Redensart hören, und wenn sie so ausgesprochen wird — sie möchte fast in einer gewissen Beziehung annehmbar scheinen. Und doch: sie widerspricht vollständig den Tatsachen, die sich der geistigen Forschung ergeben, wenn man diejenigen Tatsachen geistig ins Auge faßt, welche sich in dem Leben zwischen Tod und neuer Geburt abspielen. Wenn der Mensch durch die Pforte des Todes hindurchgegangen ist, dann tritt er ja in Beziehungen zu den verschiedensten Kräften und Wesenheiten. Der Mensch lebt sich sozusagen nicht nur in eine Summe von übersinnlichen Tatsachen ein, sondern er kommt in Berührung mit gewissen Kräften, ja mit Wesenheiten, die wir kennen und oft besprochen haben als die Wesenheiten der einzelnen höheren. Hierarchien. Fragen wir uns nun einmal, welche Bedeutung es für den Menschen beim Durchgange durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt hat, mit diesen Kräften und Wesenheiten der höheren Hierarchien in Zusammenhang zu kommen.

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Cite: GA 141/1913-03-04/p004 · edition original