Neunter Vortrag

GA 141/1913-03-04/p023 ·1913-03-04 · original (original)
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Alles wird Ursache, und aus allem gehen Wirkungen hervor. Ein Mensch, der sich bemüht, sich seiner Umgebung einzugliedern, der sich also auch einmal selber einen Knopf annähen kann oder sich etwas anzuhören vermag, was ihm ungewohnt ist, so daß er nicht gleich dabei einschläft, ein solcher bereitet sich dadurch dazu vor, nach dem Tode ein Mitarbeiter, ein Helfer derjenigen Geister zu werden, welche den menschlichen Fortschritt fördern, welche die spirituellen Mächte und Kräfte hereinsenden auf die Erde, um menschlichen Fortschritt und fortschreitendes Leben zu fördern, Leben, welches von Zeitalter zu Zeitalter fortschreitet. Nur dadurch können wir uns die Seligkeit nach dem Tode erwerben, auf das irdische Leben, wie es fortschreitet, hinunterzuschauen und mitzuarbeiten an den Kräften, die immer hinuntergesendet werden auf die Erde, damit Fortschritt sein kann, wenn wir uns hier im Leben bemühen, uns den Verhältnissen anzupassen, uns in die Umgebung hineinzufinden. Karma wird erst dann in der richtigen umfassenden Weise verstanden, wenn wir in die Lage kommen, es in seinen Einzelheiten zu betrachten, in jenen Einzelheiten, die uns zeigen, in wie mannigfaltiger Art Ursachen und Wirkungen zusammenhängen hier in der physischen Welt, in der geistigen Welt und im Gesamtdasein.

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