Neunter Vortrag
Kurz, sachliche und persönliche Verhältnisse, die wir auf der Erde geschaffen haben, sind das Bestimmende für das Leben zwischen dem Tode und der neuen Geburt. Es treten Ausnahmefälle ein, aber die sind eben dann Ausnahmefälle. Und wenn Sie sich an das erinnern, was ich in der Weihnachtszeit hier über den Buddha und seine jetzige Mission auf dem Mars gesagt habe, so haben Sie gerade an der Gestalt des Buddha einen solchen Ausnahmefall. Es gibt zahlreiche Seelen auf der Erde, die in den Mysterieninspirationen dem Buddha - oder auch vorher in seinem Bodhisattva-Dasein — persönlich gegenübergetreten sind. Aber weil Buddha als der Sohn des Suddhodana seine letzte Erdenverkörperung durchgemacht hat, und dann das, was ich geschildert habe als sein Wirken im Ätherleibe, und jetzt seine Tätigkeit nach dem Mars verlegt hat, deshalb ist nun die Möglichkeit gegeben, auch wenn wir vorher nicht mit dem Buddha zusammengekommen sind, mit ihm im Leben zwischen Tod und neuer Geburt in ein Verhältnis zu kommen; und was dieses Verhältnis ergibt, das bringen wir dann wieder in die nächste Erdeninkarnation herein. Das ist aber der Ausnahmefall. In der Regel finden wir nach dem Tode diejenigen Menschen, mit denen wir hier Beziehungen und Verhältnisse anknüpften, und setzen diese Verhältnisse und Beziehungen nach dem Tode fort.
Cite:
GA 141/1913-03-04/p029 · edition original