Zweiter Vortrag

GA 142/1912-12-29/p030 ·1912-12-29 · original (original)
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Wenn wir unsere Gesichtsmuskeln bewegen, so wie die Seele spricht, dann herrscht das Sattvaprinzip; wenn uns die Fettmassen unseres Gesichtes eine bestimmte Physiognomie aufprägen, so wird überwältigt das seelische Prinzip vom äußeren physischen Hüllenprinzip, da lebt die Seele im Verhältnis von Tamas zu den Naturprinzipien. Und wenn ein Gleichgewicht zwischen beiden herrscht, wenn weder, wie im Sattvazustand, das Seelische überwiegt, noch wie im Tamaszustand das äußerlich Hüllenhafte überwiegt, sondern wenn beide das Gleichgewicht halten, dann spricht man vom Rajaszustand. Das sind die drei Gunas, die ganz besonders wichtig sind.

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