Vierter Vortrag
Und erblicken wir denn nicht dieses Verhältnis bis in unsere Zeit, ja ganz besonders in unserer Zeit, in bezug auf alles das, was der Mensch äußerlich erlebt, bewahrheitet? Man versuche einmal heute, einen Menschen zu betrachten, das, womit er sich beschäftigen muß an äußerem Wissen, an äußerer Betätigung, und man versuche dagegenzustellen, wie verborgen im tiefsten Inneren, wie noch als ganz schwach leuchtendes Flämmchen der Christus-Impuls, umhüllt von dem übrigen Seeleninhalt, im Menschen waltet. Das ist gegen den vorchristlichen Zustand, welcher der Sattvazustand im Verhältnis des Geistes zur Seele ist, der Tamaszustand.
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GA 142/1912-12-31/p017 · edition original