Vierter Vortrag

GA 142/1912-12-31/p036 ·1912-12-31 · original (original)
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Und wenn wir dieses Verhältnis genauer noch beobachten, dann kommen wir an eine Stelle der Gita, die, wenn wir sonst schon verwundert sind über den großen gewaltigen Inhalt der Gita, diese unsere Verwunderung noch ins Unbegrenzte vergrößern muß. Da kommen wir an jene Stelle, die allerdings für den heutigen Menschen recht unerklärlich sein muß, an jene Stelle, wo der Krishna dem Arjuna offenbart, welches die Natur des Ashvatthabaumes ist, des Feigenbaumes, indem er ihm sagt, daß dieser Baum wurzelaufwärts und zweigabwärts gerichtet ist, und wo Krishna weiter sagt, daß die einzelnen Blätter dieses Baumes die Blätter des Vedabuches sind, die zusammen das Vedawissen geben. Das ist eine eigentümliche Stelle. Was heißt denn diese Stelle, dieser Hinweis auf den großen Baum des Lebens, dessen Wurzeln nach aufwärts und dessen Zweige nach abwärts gerichtet sind, dessen Blätter den Inhalt des Veda geben?

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