Vierter Vortrag

GA 142/1912-12-31/p041 ·1912-12-31 · original (original)
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Wie muß also das werden, was der Krishna seinem einzelnen individuellen Schüler gibt? Sattvaweisheit muß es werden. Und je besser er ihm diese Sattvaweisheit gibt, desto weisheitsvoller, abgeklärter, gelassener, leidenschaftsloser wird sie sein. Aber sie wird eine alte geoffenbarte Weisheit sein, etwas, was an den Menschen in solch wunderbarer Weise von außen herantritt in den Worten, die der Erhabene, das heißt, der Krishna selber spricht und mit denen dann der einzelne individuelle Schüler erwidert. So wird der Krishna zum Herrn des Yoga, der zurückführt in die Urweisheit der Menschheit und immer mehr selbst das überwinden will, was noch im Sattvazeitalter seelenhaft den Geist verhüllte, der den Geist in seiner uralten Reinheit, da er nicht herabgestiegen war in die Materie, dem Schüler vor Augen führen will. So nur im Geist steht Krishna vor uns in jenem Wechselgespräch zwischen Krishna und Arjuna, das wir uns gestern vorgeführt haben.

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