I. Die Menschlichen Seelenbetätigungen im Wandel der Zeiten
Wenn man beachtet, was die Geisteswissenschaft sagt, so wird man finden, daß schon Übereinstimmung herrscht zwischen diesen Beobachtungen und dem, was hellseherisch gefunden wird. Denn Geisteswissenschaft sagt uns: Der Mensch gehört mit seinem Ätherleib der astralischen Welt an. Dadurch, daß er mit dem Ätherleib der astralischen Welt angehört, lebt er in seinen Vorstellungen als in etwas, was der physischen Welt gar nicht eigen ist. Die physische Welt gibt uns Wahrnehmungen. Aber von ihnen müssen wir uns abwenden, und dann bleibt uns noch etwas: Vorstellungen. Sie sind schon etwas Übersinnliches. Diese Vorstellungen hat der Mensch dadurch, daß die Kräfte der Astralwelt in seinen Ätherleib hineinreichen, so daß der Mensch durch seine Vorstellungen in einem gewissen Zusammenhang mit der Astralwelt steht. Zweitens sagt uns die Geisteswissenschaft: Gemütsbewegungen sind etwas, was nicht bloß Zusammenhang hat mit der astralischen Welt, sondern auch mit einer höheren; denn die Gemütsbewegungen hat der Mensch auch im Zusammenhang mit dem unteren Devachan. Drittens lehrt Geisteswissenschaft und aller Okkultismus: Durch das moralische Wirken der Willensimpulse steht der Mensch mit der höheren Devachanwelt, der Welt des sogenannten formlosen Devachan in Verbindung.
Cite:
GA 143/1912-01-14/p021 · edition original