I. Die Menschlichen Seelenbetätigungen im Wandel der Zeiten

GA 143/1912-01-14/p024 ·1912-01-14 · original (original)
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Das ganze steht aber noch in Zusammenhang mit anderen Tatsachen: Das, was nach dem Tode im Kamaloka am wirksamsten ist, sind die Gemütsbewegungen und moralischen Impulse. Vorstellungen über die Sinneswelt sterben ab, nur die von Übersinnlichem kann der Mensch mitnehmen. Dagegen verfolgen uns die Gemütsbewegungen nach dem Tode ganz gewaltig und bleiben. Denn sie sind es, die uns eine gewisse Zeit im Kamaloka halten. Zum Beispiel ein Mensch, der ganz schlecht wäre, würde durch seine Gewissensbisse zwischen Tod und neuer Geburt überhaupt nicht ins Devachan hinaufkommen können, sondern müßte sich ohne das wieder inkarnieren. Ohne moralische Regungen würde er nicht hinaufkommen in die höhere Devachanwelt; er würde in kurzer Zeit wiederkommen und nachholen müssen. Da er keine guten Gemütsbewegungen hatte, ist ihm auch das niedere Devachan verschlossen.

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