I. Die Menschlichen Seelenbetätigungen im Wandel der Zeiten

GA 143/1912-01-14/p030 ·1912-01-14 · original (original)
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Wenn also an den Menschen ein Impuls herankommen sollte im Griechen- und Römertum, dann war der Mensch geschult, besonders wahrzunehmen das, was äußerlich herantritt. Daher tritt der Impuls des Christus-Ereignisses als äußere Wahrnehmung in die Welt. Jetzt leben wir in der Kultur der Vorstellungen. Daher wird unsere Kulturepoche ihr Ziel erreichen dadurch, daß man Christus wissen wird als etwas, was aus der astralischen Welt heraus wahrgenommen wird als innere Vorstellung. Als Äthergestalt wird er sich kundgeben aus der Astralwelt heraus. In der nächsten Epoche, in der Zeit der Gemütsbewegungen, wird der Mensch ganz besonders seine Gemütsbewegungen kundgeben, um den Christus astral zu sehen. Und dann in der Moralitätsepoche wird sich der Christus kundgeben als das Höchste, was der Mensch erleben kann: als ein Ich, das hereinleuchtet aus der oberen Devachanwelt.

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