{"corpus":"steiner","locus":"GA 143/1912-05-08/p027","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Jetzt fragen wir etwas anderes. Wir haben gelernt, daß wir als Maja zu betrachten haben den Menschen in seiner Gestalt auf der Erde. Diese Gestalt versprüht mit dem Tode, ein Scheinbild ist, was als äußere Gestalt des menschlichen Leibes vor dem Menschen dasteht. Sie wird nicht bleiben, die äußere Gestalt des physischen Leibes, ebensowenig wie die physischen Leiber der Pflanzen, der Tiere und die Mineralien bleiben werden. Die physischen Leiber werden übergehen in dasjenige, was zersprüht, was Weltenstaub wird. Das, was man sieht, die physische Erde, wird völlig verschwunden sein, wird nicht mehr da sein. Und die Ätherleiber? Sie haben nur einen Sinn, solange sie physische Leiber zu erneuern haben; auch sie werden nicht mehr vorhanden sein. Wenn nun die Erde an ihr Ziel gekommen sein wird, was wird dann von alledem da sein, was der Mensch sieht? Nichts mehr, gar nichts mehr wird da sein, nichts von ihm selbst, nichts von den anderen Wesen der übrigen Naturreiche. Wenn das Geistige frei sein wird, wird von der Materie nichts als ungeformter Staub da sein, denn nur der Geist ist wirklich. Aber eines ist dann wirklich geworden, das früher gar nicht vereint war mit der Erde, mit dem sich die menschlichen Seelen vereinen werden, eines ist dann wirklich: der Christus-Geist. Er wird das einzige Reale sein, was bleiben kann von der Erde.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Vorverkündigung und Heroldtum des Christus-Impulses Der Christus-Geist und seine Hüllen: eine Pfingstbotschaft","site_heading":null,"date":"1912-05-08","location":null,"word_count":221,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/143/1912-05-08/p027","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/143/1912-05-08/p027"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/143/1912-05-08/p027","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}