Zur Synthese der Weltanschauungen Eine vierfache Heroldschaft

GA 143/1912-05-16/p014 ·1912-05-16 · original (original)
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Nehmen wir einmal das Folgende. Wir schlagen eine Stelle der Apostelgeschichte auf, die Stelle, wo da steht: «Und Paulus kam nach Athen und es versammelten sich die Athener um ihn herum, und Paulus trat vor sie hin und sagte: Ihr Frauen und Männer Athens, ihr habt bisher verehrt in allerlei Zeichen eure Götter; doch die Gottheit lebt nicht in äußeren Zeichen in Wirklichkeit. Ihr habt allerdings auch einen Altar, darauf steht: Dem unbekannten Gott! Ich aber sage euch, jener unbekannte Gott ist derjenige, der allerdings nicht durch äußere Zeichen angedeutet werden kann in seiner wahren Gestalt, der aber allem Lebendigen, allem Seienden zugrunde liegt. Er ist der, der da gelebt hat auf Erden und auferstanden ist, derjenige, der durch die Auferstehung den Menschen selber zur Auferstehung führen wird.» Und weiter erzählt die Apostelgeschichte - und wir sehen förmlich Paulus vor den Athenern stehen — wie einige Athener glaubten und andere nicht. Unter den ersteren war Dionysios, der Areopagite. Dann schauen wir uns das Bild an, das in der Camera della Signatura in Rom hängt und von Raffael gemalt ist, und das man «Die Schule von Athen» nennt. Nehmen wir nun an — wie es dazumal ganz natürlich war -,

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