Zur Synthese der Weltanschauungen Eine vierfache Heroldschaft
Alle diese Dinge, in die wir da hineinschauen, verbinden uns in wunderbarer Weise mit dem alten Hellsehen, zeigen uns, wie wir in demjenigen, was von alten Zeiten hereinragt, etwas zu sehen haben, was mit uraltem Hellsehen beim Menschen zu tun hat. Es ist für die materialistische Weltanschauung ganz selbstverständlich, daß sie sagt, sie habe ja nur den Leib auszubilden, daß sie sagt: Es ist uns unbequem, namentlich in bezug auf Scheckverkehr und ähnliche Dinge, das Osterfest einmal früh im Jahr, das andere Mal spät zu haben, und dem müsse man abhelfen, damit Handel und Industrie möglichst bequem wegkommen. Da müsse das Osterfest, sagen wir, stets am ersten Sonntag des April gefeiert werden! — So schickt es sich nur für die materialistische Zeit, die bar ist allen Zusammenhangs mit der geistigen Welt. Ebenso wie es sich schickt für den Materialismus, solche Ideen zu hegen, ebenso wahr ist es, daß eine spirituelle Bewegung bewahren muß den Zusammenhang mit den alten Festsetzungen der Menschheit. Und nicht werden wir deshalb uns irgendwie zurückhalten — gerade auch in bezug auf die praktische Betätigung -, dasjenige zu tun, was einer spirituellen Weltanschauung angemessen ist.
Cite:
GA 143/1912-05-16/p026 · edition original