Zweiter Vortrag

GA 144/1913-02-04/p024 ·1913-02-04 · original (original)
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Da haben wir jetzt ein Drittes, das allen den verschiedenen Mysterien der Welt gemeinsam war. Gemeinsam war und ist ihnen das «Herandringen bis an die Grenze des Todes», das «Erleben der elementaren Welt» und jetzt das «Schauen der Sonne um Mitternacht». Das ist ein technischer Ausdruck; das entsprechende Erlebnis setzt sich aus dem zusammen, was eben jetzt charakterisiert worden ist. Man muß sich nur klar darüber sein, daß in dem Augenblick, wo man sich also abgesondert fühlt und wie sternenhaft oder sonnenhaft dem eigenen Ätherleib und physischen Leib gegenüber fühlt, man nicht mehr die Sonne und die Sterne nur in ihren physischen Substantialitäten fühlt, sondern daß man die zu ihnen gehörigen geistigen Wesenheiten und Welten kennenlernt. Daß das Erleben des Kosmos ein Erleben in den geistigen Welten ist, darüber muß man sich klar sein.

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