Vierter Vortrag

GA 144/1913-02-07/p005 ·1913-02-07 · original (original)
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Wir versetzen uns in die tragische Stimmung des zu Initiierenden der ägyptischen Zeit, versetzen uns hinein, wie diese Stimmung dadurch entstanden ist, daß er sich sagen mußte, was seine Erlebnisse ausdrückte: Ehedem fand ich, wenn ich hinaufkam in die spirituellen Welten, den Osiris, durchdringend die Weiten mit dem schöpferischen Wort und seinem Sinn, das darstellt die Grundkräfte alles Seins und Werdens. Stumm und schweigsam ist es geworden. Der Gott, der als Osiris bezeichnet worden ist, hat diese Region verlassen. Er hat sich angeschickt, in andere Regionen zu dringen. Er ist hinuntergestiegen in die irdische Region, um in die Seelen der Menschen einzuziehen. Erst damals wurde er, der den Menschenseelen früher geistig kund wat, auch im physischen Leben offenbar, als Moses die Stimme vernahm in der Welt, die eigentlich früher nur in den spirituellen Welten hat gehört werden können: «Ejeh asher ejeh!» Ich bin der Ich-bin, der da war, der da ist, der da sein wird! Und dann ging das Einleben dieser Wesenheit, die allmählich als das schöpferische Wort sich in den spirituellen Welten für das Erlebnis des Einzuweihenden verloren hatte, über in die Erdenregion, damit es allmählich aufleben konnte in den Seelen der Erdenmenschen, und in diesem Aufleben zu immer höherer und höherer Glorie die weitere Entwickelung der Erde befeuern konnte - bis zum Ende der Erdenentwickelung.

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Cite: GA 144/1913-02-07/p005 · edition original