Erster Vortrag

GA 145/1913-03-20/p017 ·1913-03-20 · original (original)
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Das ist etwas, was bei manchem besonders eifrigen Anthroposophen sogar sehr bald leicht bemerkbar wird. Es stellt sich eine Vorliebe für nur anthroposophische Betätigung ein. Die Leute fangen an, nur mehr Anthroposophisches gerne zu lesen und zu denken, nicht bloß aus dem Grunde, weil sie eifrige Anthroposophen sind, sondern weil es ihnen leichter wird, sich in diese mehr spirituellen Vorstellungen hineinzufinden, welche, soweit der physische Plan in Betracht kommt, die mittleren Partien des Gehirns beanspruchen, während das abstrakte Denken die äußeren Partien des Gehirns beansprucht. Daher kommt die Abneigung gerade manches übereifrigen Anthroposophen gegenüber abstraktem Denken und abstrakter Wissenschaft. Daher kommt es auch wiederum, daß einzelne Anthroposophen mit einer gewissen Wehmut bemerken, wie sie früher gut abstrakt haben denken können und wie gerade dieses abstrakte Denken anfängt schwieriger zu werden.

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